Im Höhenprofil ist eine seltsame Zick-Zack Linie sichtbar.

Wenn Sie eine Route auf der Karte planen bzw. eine ge"autoroutete" Strecke durch eigene Wegpunkte verfeinern, tritt bei sehr eng gesetzten Wegpunkten ein Problem im Höhenmodell auf: der Flight Planner zeigt eine Zick-Zack-Line im Höhenprofil, so, als ob Sie wieder "zurückfliegen" sollten.

Ursache dieses Phänomens ist, das die gewünschte Höhenänderung (z.b. von 1000ft auf 6000 ft auf 2 Kilometern) mit dem von Ihnen gewählten Flugzeug bzw. den dort eingetragenen Steigwerten nicht fliegbar ist. Der Flight Planner berechnet dann den   End-of-Climb Point etwas ungewöhnlich: er lässt Sie erst auf die gewünschte Höhe steigen und dann zum Wegpunkt zurückfliegen, was zur beschriebenen Zick-Zack-Line führt.

Wir werden in den nächsten Versionen das Verhalten dahingehend ändern, das wir "unmögliche" Steigflüge verhindern, indem wir die Zielhöhe auf die maximal mögliche Höhe reduzieren. Bis dahin möchten wir Sie bitten, im beschriebenen Fall die Zielhöhe der Wegpunkte entsprechend manuell anzupassen.

Ein ähnliches Problem tritt u.U. beim Wechsel eines Flugzeugs auf: wenn Sie von einer performanter steigenden Maschine auf eine schwächere wechseln, sind u.U. bestimmte Legs nicht mehr fliegbar.

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Fehler 75 beim Speichern von Flugzeugen

Beim Speichern von Flugzeugen kommt eine etwas kryptische "Fehler 75 beim Abspeichern des Flugzeuges" Meldung, die Änderungen werden nicht gespeichert.

Ursache des Problems ist (wie im Handbuch beschrieben) die Tatsache, das die mitgelieferten Flugzeuge bei der Installation schreibgeschützt installiert werden. Beim Versuch des Speicherns tritt dann genau der beschriebene Fehler auf, der nicht besonders elegant abgefangen wird. Zur Behebung des Problems erstellen Sie bitte eine Kopie des mitgelieferten Flugzeuges ("Flugzeugdaten kopieren") und Ändern diese, das Problem tritt dann nicht auf.

Die schnelle Lösung des Problems besteht im Entfernen des Schreibschutzes:

- Gehen Sie in den "Flugzeug - Flugzeug laden" Dialog

- klicken Sie mit der rechten Maus auf das entsprechende Flugzeug, wählen Sie die Option "Eigenschaften" (ganz unten)

- entfernen Sie den Haken bei "Schreibgeschützt", dannach können Sie auch diese Flugzeuge verändern

Wir werden in der nächsten Version dieses Problem eleganter abfangen, nicht mit der genannten Fehlermeldung.

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Zahlenwerte stimmen nicht, Eingabe von Werten nahezu unmöglich

Leider ist der Flight Planner derzeit nur für deutsche Betriebssysteme getestet und freigegeben. Wichtigste Voraussetzung ist daher die Einstellung des Kommas (",") als Dezimaltrennzeichens und des Punkts (".") als Tausendertrennzeichen. Alle anderen Einstellungen, insbesondere des amerikanischen "." als Dezimaltrennzeichens, führen zu Problemen: 

Zahlenwerte (z.B. Höhenangaben oder Gewichte) werden völlig unsinnig dargestellt oder Sie sind nicht in der Lage, Dezimalzahlen korrekt einzugeben. Ein typisches Problem können z.B. Höhenangaben sein: anstelle der korrekten Höhe "1.700 ft" für einen Platz wird als Höhe "1 ft" angegeben.

Beheben Sie in diesem Fall das Problem, in dem Sie in der "Systemsteuerung - Ländereinstellungen - Zahlenformate" deutsche Einstellungen eintragen.

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Absturz beim Ändern von Datenbankpunkten (bis SR7)

Bis zur Version vom 7.8.2001 tritt leider ein Problem beim Speichern von geänderten Datenbankpunkten auf. Beim Speichern bzw. Ändern kommt es zu einem Programmabsturz, wenn ein Schreibschutz auf den Datenbankdateien (den *.pts Dateien im Verzeichnis DATA des Flight Planners) liegt. Bitte entfernen Sie ggf. den Schreibschutz  im Windows Explorer, in dem Sie mit der rechten Maus auf die entsprechenden *.pts Dateien klicken, "Eigenschaften" wählen  und das Schreibschutz-Attribut entfernen.

Das Problem wird ab SR8 behoben.

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Rechner bleibt beim Versuch, das Fenster unter "Extra - Optionen" zu öffnen, "hängen". 

Der Flight Planner prüft beim Öffnen dieses Dialogfensters die Verfügbarkeit der COM-Ports. Dies führt auf manchen Rechnern zu "Systemhängern". 

Sie können die COM-Port-Prüfung deaktivieren, in dem Sie die folgende Ini-Datei in das Flight Planner Verzeichnis (C:\programme\FlightPlanner) auf Ihren Rechner kopieren: debug.ini 

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Darstellungsprobleme mit GeForce Karten und Windows ME

Vereinzelt wurden Probleme berichtet, dass der Flight Planner ein seltsames Verhalten zeigt: das Kartenbild "zerfällt" plötzlich in einzelne Kacheln, die nicht mehr mit der Kartendarstellung übereinstimmen. Beim Schieben der Karte verschieben sich die Einzel-Kacheln in einem zufälligen Muster gegeneinander, das Programm ist so unbenutzbar. Bei Änderung der Zoomstufe verschwindet das Phänomen, um bei erneuter Änderung dann scheinbar zufällig wieder aufzutauchen. Im Moving Map Mode tritt es dagegen selten auf.

Wir haben das Problem auf Graphikkarten der Firma NVidia, speziell der GeForce-Reihe, eingegrenzt: wir konnten das Verhalten auf einer Windows ME Maschine hier reproduzieren. Offensichtlich liegt in bestimmten Treiberversionen eine fehlerhafte Implementierung der StretchBlt-API vor, die der Flight Planner immer dann verwendet, wenn eine Karte leicht "entzerrt" werden muss. In der "Optimal-Darstellung" dagegen wird die BitBlt-API verwendet, die offensichtlich auch mit GeForce Karten funktioniert. Von daher vermuten wir kommt das scheinbar zufällige Verhalten: wenn die Karte "Optimal" gezeichnet wird, funktioniert das Schieben, wenn ein zufälliger "Zwischen-Zoom" gewählt wird, kommt es zu den Schmiereffekten.

Ein Treiberupdate auf die Version  4.13.01.2183 (s.u.) löst zumindest bei uns das Problem: der Schmiereffekt ist bislang nicht wieder aufgetreten. Wir empfehlen allen Benutzern, die von diesem Problem betroffen sind, unter den Eigenschaften der Anzeige ("Systemsteuerung - Anzeige") zu prüfen, ob Sie einen veralteten, fehlerhaften Treiber verwenden. Ggf. können Sie unter http://www.nvidia.com/view.asp?PAGE=windows9x einen aktualisierten Treiber der Firma Nvidia laden.

Abschließend sei bemerkt, dass der Treiber-Update eine deutlich wahrnehmbare Geschwindigkeitssteigerung beim Schieben der Karte gebracht hat.

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GAFOR Nutzung aus Firmennetzwerken

Vereinzelt wurden Probleme gemeldet, die neue GAFOR Option innerhalb von Firmennetzwerken zu nutzen. Beim Versuch des Abrufens von den Seiten des DWD kommt keine Verbindung zustande, der FP meldet "Update fehlgeschlagen, bitte prüfen Sie den angegebenen URL".

Ursache dafür ist die Verwendung von sog. Firewalls und Proxy-Servern, die die Abschottung eines Firmennetzwerkes sowohl von außen gewährleisten als auch den Zugriff auf das Web von innen kontrollieren.

Die vom FP verwendete Windows-API Funktion zum Zugriff auf die DWD Seiten sollte eigentlich die im Internet Explorer eingestellten Proxy-Setzungen berücksichtigen, es ist aber bekannt, das durch die Vielzahl der verschiedenen Proxy-Typen es dort zu Problemen kommen kann. Wenn Sie von diesem Problem betroffen sind, gibt es zwei Möglichkeiten

- Lassen Sie sich den http-Verkehr (Port 80) für Ihren Rechner freischalten, sofern dies mit der Politik Ihres Unternehmens vereinbar ist.

 - Prüfen Sie manuell den Zugriff auf den im FP angegebenen URL, indem Sie diesen im Internet-Explorer  öffnen. Falls dies geht, setzen Sie sich mit ifos in Verbindung, idealerweise unter Angabe Ihrer Proxy-Konfiguration.

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Windows XP

ifos hat den Flight Planner unter Windows XP getestet, bislang sind keine gravierenden Probleme bekannt geworden. Im Einzelnen haben wir folgende Erkenntnisse:

Wenn man den neuen "XP-look-and-feel" aktiviert, sind vereinzelt Skalierungsprobleme der Werkzeugleisten aufgetreten ("Knöpfe verrutschen"), die aber nach einem Verändern der Fenstergröße verschwinden. Im "Classic-look" treten diese Probleme nicht auf.

Auch als "Hauptbenutzer" lässt sich der Flight Planner betreiben, zur Installation sollte man allerdings als Administrator angemeldet sein (das Setup fordert einem dazu auf). Sollten trotzdem unerwartet Probleme im Betrieb auftreten, versuchen Sie, ob diese "verschwinden", wenn Sie mit vollen Administratorrechten arbeiten. Verständigen Sie in diesem Fall bitte ifos. Um generell Rechteprobleme auszuschließen, prüfen Sie, ob Sie volle Schreibrechte unterhalb des Flight Planner Installationsverzeichnisses haben.

Von zwei Kunden sind uns Probleme beim Start der Anwendung gemeldet worden. Es tritt ein "Error 6 - Out of memory" auf, obwohl mehr als ausreichend Hauptspeicher und Plattenplatz vorhanden ist (die Fehlermeldung bedeutet eigentlich: "eine Anforderung an das Betriebssystem ist fehlgeschlagen"). In beiden Fällen war der Flight Planner auf einer zweiten Platte (D:) installiert worden. In einem Fall löste eine Neuinstallation auf C: das Problem (um es explizit zu sagen: das ist an sich unerklärlich, da es keinerlei Pfadabhängigkeiten innerhalb des FP gibt). Microsoft kennt diesen Fehler und nennt als mögliche Abhilfe: Starten des betroffenen  Programms mit Administratorrechten, Scandisk der betroffenen Platte (m.a.W.: die eigentliche Ursache ist bislang unklar). Wenn Sie davon betroffen sind, verständigen Sie bitte ifos.

Leermasse, Grundmasse, Nettomasse

Es kommt immer wieder zu Rückfragen bezüglich der Definition von eigenen Flugzeugen im Flight Planner, speziell der Angabe der Leermasse. ifos hat sich bei der Implementierung der W&B Funktionalität vom LBA-Formular leiten lassen, das folgende Begriffe unterscheidet

Leermasse: Masse des Flugzeugs leer, ohne Öl, ohne Kraftstoff
Grundmasse: Masse des Flugzeugs leer, plus Öl, plus nicht-ausfliegbarem Kraftstoff

Leider wird der Begriff der Leermasse nicht einheitlich in der Literatur definiert. So verwendet z.B. KÜHR, Der Privatflugzeugführer, Band Technik I, 1996, auf Seite 49 die Begriffe völlig synonym. Was noch schlimmer ist: in vielen deutschen Wägeberichten (nicht in allen) wird eine andere Definition der Leermasse verwendet:

Leermasse: Masse des Flugzeugs vollgetankt minus ausfliegbarem Kraftstoff

M.a.W.: Das Flugzeug wird vollgetankt gewogen, in einer extra Spalte "Abzüge" wird rechnerisch das Gewicht bzw. resultierende Moment des ausfliegbaren Kraftstoffs von der Brutto-Leermasse bzw. dem Leermoment abgezogen (und nicht des gesamten Kraftstoffs). Die dann ausgewiesene "Leermasse" enthält dann bereits den nicht-ausfliegbaren Sprit (in LBA Terminologie wäre das die "Grundmasse"). Achten Sie bitte in den Wägeberichten daher ganz genau darauf, wie der nicht-ausfliegbare Sprit behandelt wird (mit abgezogen oder nicht), wir haben schon beide Fälle in realen Wägeberichten gefunden.

Trägt man diese "Leermasse" im Flight Planner ein, ergibt sich eine Doppel-Zählung des nicht-ausfliegbaren Kraftstoffs: er steckt zum einen in der "Leermasse" und wird ein zweites mal explizit ausgewiesen. Im Zweifel sind Sie damit bei "normalen" Flugzeugen zwar wahrscheinlich auf der sicheren Seite, dennoch sollte man dann den Wägebericht sinngem. korrigieren, in dem man Masse und Moment des gesamten Kraftstoffs (= auch des nicht ausfliegbaren) zur Berechnung des Leergewichts heranzieht. Ziehen Sie Gewicht und Moment des nicht-ausfliegbaren Kraftstoffs von den Werten aus dem Wägebericht ab, berechnen Sie dann im letzten Schritt den "fiktiven" Arm des Leermoments durch Division von Leermoment und Leermasse.

Folgendes reales Beispiel eines Motorseglers zeigt die Korrekturrechnung, die Annahmen dabei  sind : 46 Liter Tankkapazität, davon 1,5 Liter nicht ausfliegbar, bei 0,72 kg/l spez. Gewicht des Sprits und Arm des Tanks von 2,22 m.

Bezeichnung Masse Arm Moment
"Leermasse" gem. Wägebericht 469 kg 2,3700 m 1111,455 kgm
Nicht-ausfliegbarer Sprit
(1,5 l * 0,72 kg/l)
1,08 kg 2,2200 m 2,3976 kgm
Bereinigte Leermasse/moment  467,92 kg 1109,0574 kgm
Bereinigter Arm 2,3701 m

Tragen Sie die so korrigierte Leermasse und den zugehörigen Arm jetzt im  Flight Planner im Feld Leermasse ein, der nicht-ausfliegbare Kraftstoff wird dann korrekt berücksichtigt.

Wie Sie in diesem realen Beispiel sehen, ist der mögliche Fehler, der durch die Doppelzählung entstehen könnte, eher gering, bei anderen Kraftstoff/Arm Kombinationen kann er aber durchaus merkbar werden.

Als methodische Schwäche des Flight Planners muss man allerdings ansehen, das abweichend vom LBA-Ansatz Öl und Kraftstoff unterschiedlich behandelt werden: Kraftstoff explizit, Öl implizit in der Leermasse "versteckt". Wer möchte, kann das Öl allerdings durch eine eigene Position mit Arm und Masse explizit ausweisen.
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