Neu: Luftfahrt-Hindernisse in Google Earth als Ergänzung zum Flight Planner

Zu Ostern 2006 möchte ifos Ihnen eine Ergänzung zu Google Earth zur Verfügung stellen. Als erster deutscher Anbieter bietet ifos jetzt ein 3D-Luftfahrt-Hindernis Overlay.

Wenn Sie jetzt nicht weiterlesen möchten und das Ganze sofort ausprobieren möchten, klicken Sie auf diesen Link (Google Earth muss installiert sein! Beachten Sie die Nutzungsbedingungen.).

Wenn Sie die Fligh Planner Google Earth Schnittstelle nutzen, können Sie heute schon Ihre geplanten Routen und geflogene Tracks auf hochauflösenden Satellitenkarten anschauen. Was bislang immer etwas störend war: sobald man näher an das Terrain herankommt, geht der reale Eindruck des "Fliegens" verloren, da alle Gebäude, insbesondere Sendemasten und Türme, "flach" auf der Erde liegen. Gerade Masten auf Bergspitzen sind ein wichtiges Orientierungsmerkmal bei terrestrischer Navigation.

  ifos hat auf Basis der in der deutschen AIP veröffentlichten Luftfahrthindernisse ein Google Earth Modell entwickelt, das jetzt alle Türme, Masten und Kamine über 300 Fuß AGL dreidimensional darstellt. Im folgenden Bild sehen Sie am Beispiel eines Kraftwerks, wie der "Schornstein" aus dem flachen Luftbild herausragt. Die Höhe des Hindernisses entspricht der realen Höhe:

Damit man einzelne Hindernisse leichter finden kann, sind zusätzlich Hinweis-Marker implementiert, die in 9000 Fuß über dem Hindernis "schweben" und auf ein Boden-Hindernis hinweisen. Ein kurzer Klick auf das Symbol zeigt den Namen, die Höhe AGL und MSL des Hindernisses:

Um das Hinderniss-Overlay nutzen zu können, speichern Sie am besten die Datei aus dem folgenden Link permanent in Google Earth.

Laden Sie dazu einmalig das folgende Overlay.

Sollte Google Earth nicht automatisch starten, speichern Sie die Datei lokal auf der Festplatte ab ("rechte Maus - Ziel speichern unter") und laden Sie sie manuell über "File Open" in Google Earth. Klicken Sie dann in der "Temporary Places" Liste auf den Eintrag "Obstacles" und wählen die Option "Save to My Places". Damit wird das Overlay permanent in Ihrer Google Earth Installation gespeichert. Sie können So immer dann, wenn Sie die Hindernisse für Flugplanungszwecke sehen möchten, diese zusätzlich zur geplanten Route ein- oder ausblenden.

Disclaimer

Mit der Nutzung dieser Daten erklären Sie sich mit folgenden Nutzungsbedingungen einverstanden:

ifos hat die Hindernisse nach besten Vermögen umgesetzt. Die Rohdaten wurden aus einer öffentlich zugänglichen Quelle übernommen, der Datenstand ist Januar 2006. Wir danken dem Amt für Flugsicherung der Bundeswehr für den guten Service. Eine Garantie auf Vollständigkeit oder Korrektheit der Daten kann nicht übernommen werden, insbesondere wurde die Auswahl der Hindernisse auf die Typen (Send/Kirch-)Türme, Antennen, Schornsteine und Kraftwerke beschränkt.

Es gilt generell das Prinzip des Flight Planners: wenn ein Hindernis dargestellt wird, ist es vermutlich auch in der Realität dort vorhanden. Wird kein Hindernis dargestellt, heißt das NICHT, das Ihr Flug hindernis-frei durchführbar ist.

Sie können leicht anhand der Luftbilder feststellen, ob die aus der AIP übernommenen Daten lagerichtig sind. Hinweis: sie sind es in vielen Fällen NICHT, es kommt immer wieder zu Abweichungen der Lage am Boden (Tipp: suchen Sie nach Schatten des realen Hindernisses). Ínsbesondere bei gruppenförmigen Hindernissen wird nur ein Hindernis in 3D dargestellt, die anderen Mitglieder der Gruppe sind u.U. nicht in 3D sichtbar (meist aber auf dem Boden).

Die Nutzung des Hindernis-Overlays ist für Flight Planner Kunden selbstverständlich erwünscht. Wenn Sie als Nicht-Flight Planner Kunde das Overlay für private Zwecke nutzen möchten, wünschen wir Ihnen damit ebenfalls viel Freude. Vor einer Nutzung für kommerzielle Zwecke, der Verteilung oder Weitergabe im Web oder auf Datenträgern wünschen wir uns eine kurze Nachricht und mindestens eine Quellenangabe.

ifos wünscht allen Kunden ein frohes Osterfest und einen guten Start in die Saison 2006!